Meditation

Meditation ist vor allem bekannt als eine in vielen Religionen ausgeübte spirituelle Praxis. Doch dieser Kinderstube ist sie längst entwachsen. Die Zahl wissenschaftlicher Studien zu den erstaunlich positiven Effekten der Meditation ist in den letzten 20 Jahren förmlich explodiert.

Grund genug für Firmen wie Google, AOL oder Apple Meditation (MBSR) zu einem wichtigen Teil des internen Schulungsprogramms zu erheben - und zwar nicht nur auf Managerebene. Auch viele moderne Therapieverfahren nutzen die Wirkung einfacher Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsübungen, auf denen - stark vereinfacht gesagt - der Zugang zu Meditation im Wesentlichen basiert.

Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen beruhigt sich der Geist, Spannungen lösen sich aus der Muskulatur, die Atemfrequenz verlangsamt sich. Neben diesem wohltuenden Entspannungseffekt verändert sich - auch alltagsbezogen - die Art und Weise, wie der in Meditation Geübte innere Prozesse und äußere Vorgänge wahrnimmt und mit ihnen umgeht.

Wir können diesbezüglich Meditation auch verstehen als eine Schulung der geistigen Fähigkeiten. Meditation führt zur Entwicklung einer neuen kognitiven Infrastruktur in unserem Gehirn. Diese Infrastruktur verstärkt unsere angelegte Fähigkeit, ruhig und gelassen statt automatisch und gestresst auf Reize zu reagieren.

Indem wir durch Meditation lernen, unsere Aufmerksamkeit zu steuern und unser körperliches Empfinden deutlicher wahrzunehmen, gelangen wir zu einem höheren Grad von Emotions- und Selbstregulation. Praktisch bedeutet das: Statt wie gewöhnlich erst hinterher zu bemerken, was wir in einer emotional stark aufgeladenen Situation gesagt haben, können wir durch Schulung lernen, in emotionalen Situationen innerlich einen gesunden Abstand einzunehmen, so dass ein mechanisches "Überreagieren" ausbleibt.

Regelmäßiges Training führt dazu, dass der gegenwärtige Augenblick mehr Platz im Alltagsbewußtsein des Praktizierenden findet. Dadurch fühlt er sich lebendiger und verbundener mit dem, was er erlebt. Indem er sich darin übt, Lebensvorgänge (Gedanken, Empfindungen, Gespräche, Aufgaben) mit offenem Geist ruhig wahrzunehmen statt sie zu beurteilen oder abzulehnen, entwickelt er in sich eine innere Weite und Gelassenheit, die sich auf seinen Alltag positiv auswirkt.

Es gibt viele Arten Meditation zu praktizieren. Im Wesentlichen können zwei Gruppen unterschieden werden:

  • die passive (kontemplative) Meditation, die im stillen Sitzen praktiziert wird und
  • die aktive Meditation, bei der körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren zur Praxis gehören.

 

Trainerin: Manuela Haase

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Jeanette Rohac 

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