Yoga

Yoga hat seine Wurzeln in einem Zweig der indischen Philosophie und entstand vermutlich einige hundert Jahre v. Chr.. Der Begriff selbst bedeutet in freier Auslegung etwa „Vereinigung“. Dabei geht es darum, durch innere Sammlung in ein höheres Bewusstsein einzutauchen, was als befreiend erlebt wird.

In westlichen Ländern assoziieren Menschen mit Yoga vor allem körperliche Übungen – die Asanas oder Yogasanas. Doch die traditionelle Praxis schließt z.B. auch Mantrarezitation, Meditation, Atemkontrolle, alltägliches Verhalten ... ein. Einige Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen sowie Atemübungen (Pranayama), andere Richtungen betonen die Askese oder die Haltung der liebenden Güte in allen täglichen Handlungen.

Als ursprünglich rein spirituell-geistiger Weg diente Yoga vor allem der Suche nach Erleuchtung - der Befreiung aus der Illusion von Geburt, Leben und Tod. Im Laufe der Zeit entstanden nach und nach viele Asanas (Übungen). Mit ihnen gelang es, den Körper zu kräftigen und seine Energiekreisläufe ins fließen zu bringen - eine wichtige Vorbereitung, um über viele Stunden aufrecht sitzend zu verweilen.

Yoga ändert nicht nur die Art, wie wir Dinge betrachten - es transformiert auch den, der betrachtet. ~ B.K.S. Iyengar

Als Nebeneffekt dieser spirituellen Disziplin stellten sich positive Wirkungen ein - allgemeines Wohlbefinden und eine gute Gesundheit. Die Asanas wurden von verschiedenen Lehrern weiterentwickelt und sorgen vor allem im modernen Alltag für einen Ausgleich zu den oft ungesunden Bewegungsabläufen und eintönigen Körperhaltungen. Indem wir Yoga praktizieren, 

  • lernen wir den Körper neu kennen
  • sensibilisieren wir uns für unsere körperlichen Grenzen und Bedürfnisse
  • schenken dem Körper ausgleichende Bewegungen, die im modernen Leben oft fehlen
  • schulen uns darin, auch in der Bewegung bzw. Aktivität achtsam für uns selbst zu bleiben
  • trainieren, in unsere Wahrnehmung mehr Eindrücke gleichzeitig aufzunehmen
  • erfahren das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele auf neue Weise 
  • entwickeln Dankbarkeit und Mitgefühl für den Körper
  • entspannen den Körper durch mentale Anwesenheit (Aufmerksamkeit und Präsenz)

Grundsätzlich hat Yoga inzwischen nachweislich einige positive Effekte auf die physische und die psychische Gesundheit. Bekanntermaßen lindert Yoga z.B. Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervöse Beschwerden (Angst und Depression), chronische Kopfschmerzen und Rückenschmerzen.

Dieser gesundheitsfördernde Aspekt wird je nach Yogaschule unterschiedlich betont. Für einige ist es lediglich eine Begleiterscheinung, andere orientieren den Aufbau des Trainings am gesundheitlichen Nutzen.

Grundsätzlich werden Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert. Die durch Yoga aktivierten Muskeln, Sehnen, Bänder, Blut- und Lymphgefäße regen die Durchblutung an und kräftigen die Rückenmuskulatur, was zu einer verbesserten Körperhaltung führen kann. Yoga-Praktizierende berichten oft von einer beruhigenden, ausgleichenden Wirkung und dem Rückgang von Stress-Symptomen.

 

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